Die Landmaschinenfabrik Huber & Söhne

Das Modul entsteht...

Die Fabrik im Rohzustand...

Das Entstehen dieses Moduls hat 3 Gründe:

  • Erstens hatte ich schon seit einiger Zeit von Manfred Jörger zwei ZFE Modulkopfplatten  bekommen, die im Schrank lagen.
  • Zweitens hatte ich von Herrn Lütke schon vor Monaten die Brauerei gekauft, die ich, da ich das Modell einfach faszinierend fand, irgendwo einbauen wollte und letztendlich
  • Drittens im Internet die Idee zu einem Wasserkraftwerk gefunden ( zwar in Spur N aber was soll's) die mich nicht mehr losgelassen hat.

Aus diesen Zutaten entstand im Zeitraum 2007/2008 mein erstes ZFE Modul, die Landmaschinenfabrik Huber & Söhne.

Kernstück des Moduls ist das "Sudhaus". Dieses hat anstelle von Braukesseln eine "Fantasie" Turbine erhalten, da es sich ja um eine Fabrik handeln soll. Betrieben wird das Ganze mit Wasserkraft, das an einem kleinen Wehr aufgestaut wird. Die Fabrik besitzt einen, wenn auch wenig genutzten Gleisanschluss.

Dann kam das Z-Friends Treffen in Geseke im Frühjahr 2006.
Dort habe ich Eckhard König getroffen, der Weichen nach DB-Vorbild mit Code 40 Schienenprofilen ausstellte. Ich wusste sofort, dass ich dieses Gleissystem für mein Modul haben musste!  Wer diese Entscheidung nachvollziehen möchte - Details gibt es auf Eckard Königs Website www.weichenlaterne.de

Also nochmal zurück auf Start!

Noch in Geseke sowie in den folgenden Tagen und Wochen per E-Mail und Telefon habe ich mit Eckhard König intensiv über den möglichen Gleisverlauf diskutiert. Eckhard König hatte einige Varianten entworfen und dann wieder verworfen, da einige Fixpunkte im bestehenden Modul berücksichtigt werden mussten. Ich wollte zumindest die bereits weitgehend fertig gestellte Wehranlage erhalten. (An dieser Stelle ein herzliches Danke für die Geduld und all die Zeit, die er investiert hat!)
Das Ergebnis war eine wesentlich elegantere Gleisführung, die sich in einem Bogen um die Fabrik legt. Dazu muss aber auch die Brücke in der Position verschoben und um einige Grad gedreht werden. Da die Weiche zum Industriegleis jetzt nur noch 6° und nicht mehr 15° wie bei der ursprünglich verwendeten Märklin Weiche hat, verändert sích damit auch der gesamte Gleisanschluss der Fabrik. Dies alles hat mich dazu bewogen, die zweite Fabrik ganz vom Modul zu nehmen.

Die Gleise sind geliefert!

Die Gleise bei Anlieferung...

Eckhard König hat die Gleise nach dem festgelegten Gleisplan quasi "auf Maß geschneidert". Durch die Art der Herstellung können die Gleise nicht wie eine Flex-Gleis frei geformt werden, sondern sind in mehreren Teilen vorgefertigt. Mittels einer Kartonschablone wird die Mitte der Gleistrasse festgelegt und das Kork-Gleisbett verlegt. Zum Verkleben verwende ich Pattex, den ich auf Trassenbrett und Korkstreifen dünn aufbringe. Wenn der Kleber gut abgelüftet ist, werden die Streifen entlang der markierten Gleismittellinie verlegt. Sofern notwendig fixiere ich die Streifen vorübergehend mit Deko-Nadeln.